Auf der Suche nach dem IQ... |
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Aller schlechten Dinge sind Drei!Datum: 25.02.2010Nach meinem Geburtstag taute der Schnee allmälich und wir konnten endlich unsere Fahrräder in München zum Einsatz bringen. Kalt war es dennoch.Der Kühlschrank war leer, also machten wir uns mit den Fahrrädern auf den Weg zum nächstgelgenen größeren Einkaufszentrum namens Mira. Doch neben der eingefrorenen Hinterbremse von Torstens Fahrrad, war es auch meiner Wal-Hupe zu kalt, und hervorbrachte sie nur ein stumpfes, kurzes "Quuuuuuuuuu" statt einem fröhlichen, langen "Quuuuuuuuuii uuuuuuuuh". Das ist doch alles halb so schlimm, denn wer bremst schon? Wo es hier doch eh keinen Berg gibt. Nach einigen Kilometern fuhr Torsten immer langsamer und ich fragte mich schon, was soll das denn jetzt, bitte schön? Doch dann hörte ich es aus der Ferne rufen: "Es gibt da ein kleines Problem...". Diagnose: Platten. Die Räder schlossen wir an der nächstbesten Laterne an und liefen den Rest zur Kaufhalle, sowie die 5km zurück ins Gästehaus. Es fing wieder an mit Schneien, so dass wir keine Gelgenheit hatten, den geflickten Schlauch zu testen. Eine Woche später an einem mehr oder weniger schönen Donnerstag beendeten wir unsere Arbeit ein bißchen früher als sonst, um noch eine Runde Fahrrad zu fahren. Richtung Unterschleißheim. Wahllos fuhren wir irgendwelche Wege entlang, die uns auf schneebedeckte Matschwege führten. Irgendwann, nach einer längeren Rutschpartie, kamen wir an eine größere Straße. So entdeckten wir das nicht allzusehr abgelegene Garching. An einer Landkartentafel am Straßenrand orientierten wir uns neu und fuhren wieder zurück, dieses Mal anständigere Wege. Ca. 500m vor Ankunft geschah es erneut. "Duuuuuu, es gibt da wieder ein Problem!". "Nicht schon wieder", dachte ich. Doch, es war ein erneuter Platten. "Nützt ja nischd!". Zum Glück passierte es ja kurz vor der Haustür. Doch dies sollte nicht unser letzter Platten gewesen sein. Am 24.02. mussten wir dringend einkaufen, nicht nur um auf den Geburtstag meines Vatis und Torstens Oma anzustoßen, sondern auch, um Lebensmittel einzukaufen. Vorher durfte ich mir noch anhören, dass sollte ich einen Platten haben, Torsten vorneweg fahren würde und von mir ein Bild macht, wie ich schiebe.Nachdem Einkaufen wollte ich mich schon aufs Rad schwingen und los fahren. Doch Torsten beäugte kritisch meinen Reifen wegen einer kleinen komischen Stelle. Nach einem kurzen Luftcheck musste ich einsehen, dass es mich dieses Mal erwischt hatte. "Mist!" Natürlich musste ich nicht schieben, denn glücklicherweise hatten wir einen neuen Schlauch, Werkzeug und eine Luftpumpe eingepackt. Ohne dieses Zubehör sollten wir wohl auch gar nicht erst losfahren. Jedenfalls führen wir jetzt eine Plattenstatistik. ;-) Ja, ich lebe noch!Datum: 02.09.2009Auch wenn mein Blog in der letzten Zeit nicht gerade den Anschein machte. Wie ihr euch vorstellen könnt liegt eine anstrengende Prüfungszeit hinter mir und es war bzw. ist immernoch an der Zeit für ein bißchen Erholung. Die letzten schönen Tage verbrachte ich großteils im Freibad, doch auch ein Besuch im Kletterwald stand auf dem Plan: Nicht ganz so elegant wie Tarzan und bei weitem nicht so sportlich wie Indiana Jones meisterte ich die weniger schwierigen Parcours im Kletterwald. Für meine erstes "Klettererlebnis" war ich total verkrampft, was sich nicht gerade als kraftsparend erwies. Auch die Höhe bereitete mir kleine Schwierigkeiten, andere hingegen hatten mit der Höhe kaum Probleme und bezwangen zusätzlich den Abenteuer-Parcour mit nur leicht angestrengter Miene und Höchstkonzentration. Diesen betrachtete ich mir vorerst lieber vom festen Boden aus: "Doch beim nächsten Mal werde auch ich dich bezwingen!" Für mich war es zumindest ein abwechslungsreiches abenteuerliches Erlebnis, welches ich nochmals in Angriff nehmen würde aber dann mit viel mehr Eleganz. *schmunzel* Nun freue ich mich schon auf den bald folgenden Urlaub, insbesondere auf das Rauschen des Meeres, das Barfußlaufen am Strand, das Planschen im Meer, einfach auf die gemeinsame Zeit... :-) Ein echter Indianer kennt keinen Schmerz!Datum: 12.02.2009Nun habe ich es endlich hinter mir. Am Montag Vormittag wurden mir die Weisheitszähne "gezogen": Zuerst wurde mir ein Bett besser eine Liege im sogenannten Aufwachraum zugewiesen. Dort konnte ich mir schon einen kleinen Einblick verschaffen, wie die Patienten nach der OP hier rumliegen, so würde es mir auch bald ergehen. Es dauerte auch nicht lange und schon wurde ich ins Op-Zimmer zitiert. Meine Ohren vernahmenen eine Weile sehr beruhigende Musik, die Schwester suchte meine Vene, dabei klopfte sie auf meinem Arm rum und der Arzt setzte mir eine Maske über die Nase. "Tief einatmen - das riecht ein bißchen unangenehm, sie werden gleich einschlafen. Das geht ganz schnell!", redete der Arzt mir gut zu. Ein bißchen war ja wohl untertrieben doch ich konnte gar nicht lange über den stinkenden Geruch nachdenken, denn die Schwester spritzte mir sofort das Narkosemittel ins Blut. Schon war alles total verschwommen, es war als würden die Deckenplatten auf mich zu bzw. durch mich durchrasen. Ich war weggetreten. Irgendwann erwachte ich im Aufwachraum. Die Frau sicherlich die Mutti, die zu dem Mädchen vom Bett gegenüber gehörte lächelte mich an. Meine Begleitung wurde vorher des Zimmers verwiesen, es handle sich um einen Frauenraum. Doch wo waren meine Begleiter jetzt? Na erstmal abwarten, die wissen ja wo ich bin da ruf ich dann einfach mal an, dachte ich. Schon wurde auch die nächste ins OP-Zimmer gerufen. Ich klappte den rausfallschutz meiner Liege um und setzte mich hin. Nach einer halben Stunde kam die Patientin schon wieder rein - aber sie schlief nicht - eher war sie wie betrunken und redete lustige, wirre Sachen. Ich musste mich beherrschen nicht loszulachen, denn immerhin schmerzten meine Backen. Die Schwester ließ auch eine ganze Weile, um nicht zu sagen eine Stunde auf sich warten, bis ich endlich nochmal zum Zahnarzt durfte. Ich rief also meinen Bruder an, dass sie mich wieder abholen könnten. Es wurde noch ein Röntgenbild von meinem jetzigen Gebiss gemacht und endlich durfte ich wieder nach Hause. Da angekommen legte ich mich sofort mit einigen Kühlpacks ins Bett und schaute eine DVD nach der anderen. Abends schlürfte ich eine Suppe. Ich war totmüde und so schlief ich auch bis auf die Antibiotika-einnehm-zeiten recht gut durch. Nachmittags war ich nochmal zur Kontrolle beim Arzt und sonst hieß es Ausruhen, einfach nur Ausruhen und ganz viele DVDs schauen. Heute geht es mir schon wieder besser. Ich versuche dann immerhin schon Nudeln mit Tomatensoße zu verspeisen, langsam reichts mir nämlich mit Suppe, wobei Suppe ja auch lecker ist, doch die Flüssignahrung habe ich langsam satt. Meine rechte Backenseite (von meinem Betrachtungssystem) schmerzt zwar immer noch ein bißchen aber ein echter Indianer kennt ja keinen Schmerz. Seite: 1 2 3 4 5 6 |
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